Regelkarten
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Regelkarten erstellen ein Diagramm, das verwendet wird, um zu bestimmen, ob ein Prozess unter stabilen Bedingungen unter Kontrolle ist. Origin bietet, basierend auf den erfassten Daten, verschiedene Arten der Regelkarten.
Verarbeitung
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Regelkarten für Variablen - Teilgruppen
Die Regelkarten in dieser Liste dienen dazu, die Prozessperformance der stetigen Daten, die unter den Teilgruppen erfasst werden, zu überwachen. Es stehen sechs (6) Typen von Regelkarten zur Verfügung:
In der untenstehenden Tabelle können Sie nachlesen, wann und wie Sie die verschiedenen Regelkarten verwenden sollten:
Kombinationsregelkarten
| Regelkarten |
Komponenten |
Zweck |
Verwendung |
Kommentare |
| X-quer/R |
Eine X-quer- und eine R-Karte |
Bestimmt, ob Ihr Prozess stabil ist |
Für Teilgruppen mit 2~8 Beobachtungen |
Untersuchen Sie zuerst die R-Karte, um sicherzustellen, dass die Prozessstreuung unter Kontrolle ist; ansonsten könnte das Ergebnis der X-quer-Karte ungenau sein. |
| X-quer/S |
Eine X-quer- und eine S-Karte |
Bestimmt, ob Ihr Prozess stabil ist |
Für Teilgruppen mit 9 oder mehr Beobachtungen |
Untersuchen Sie zuerst die S-Karte, um sicherzustellen, dass die Prozessstreuung unter Kontrolle ist; ansonsten könnte das Ergebnis der X-quer-Karte ungenau sein. |
| I/MR-R/S |
Eine Einzelwertkarte, eine Karte der gleitenden Spannweite und eine R- oder S-Karte |
Bewertet die Streuung innerhalb und untereinander von Teilgruppen |
Konsistente Quelle der Variation innerhalb der Teilgruppen |
Die Karte der gleitenden Spannweite zeigt, ob die Streuung zwischen den Teilgruppen unter Kontrolle ist. Die R- oder S-Karte zeigt, ob die Streuung innerhalb der Teilgruppen unter Kontrolle ist. |
Einfache Regelkarten
| Regelkarten |
Beschreibung |
| X-quer |
Zeichnet den Prozessmittelwert über die Zeit für Variablen in Teilgruppen |
| R |
Zeichnet den Prozessbereich über die Zeit für Variablen in Teilgruppen |
| S |
Zeichnet die Prozessstandardabweichung über die Zeit für Variablen in Teilgruppen |
Regelkarten für Variablen - Einzelwerte
Die Regelkarten in dieser Liste dienen dazu, die Prozessperformance der stetigen Daten, die nicht in Teilgruppen erfasst werden, zu überwachen. Es stehen (4) Typen von Regelkarten zur Verfügung:
In der untenstehenden Tabelle können Sie nachlesen, wann und wie Sie die verschiedenen Regelkarten verwenden sollten:
Kombinationsregelkarten
| Regelkarten |
Komponenten |
Verwendung |
| I/MR |
Eine Einzelwertregelkarte und eine Regelkarte der gleitenden Spannweite |
Für stetige Daten, die Einzelbeobachtungen darstellen, nicht in Teilgruppen |
| Z/MR |
Eine standardisierte Regelkarte für den Prozessmittelwert und eine Regelkarte der gleitenden Spannweite |
Für kurzfristige Prozesse, bei denen wenige Daten verfügbar sind |
Einfache Regelkarten
| Charts |
Komponenten |
Verwendung |
| Einzelwerte |
Auch als I-Regelkarte bezeichnet Zeichnet Einzelbeobachtungen über die Zeit für Variablen |
Überwacht die Mitte des Prozesses für Einzelbeobachtungen |
| Gleitende Spannweite |
Auch als MR-Regelkarte bezeichnet Zeichnet die gleitende Spannweite über die Zeit für Einzelbeobachtungen |
Überwacht die Prozessstreuung |
Regelkarten für attributive Daten
Die Regelkarten in dieser Liste dienen dazu, die Prozessperformance der attributiven Daten, wie die Anzahlen von fehlerhaften Einheiten oder Fehlern, zu überwachen. Es stehen (8) Typen von Regelkarten zur Verfügung:
In der untenstehenden Tabelle können Sie nachlesen, wann und wie Sie die verschiedenen Regelkarten verwenden sollten:
Nur bekannt, ob die einzelnen Einheiten fehlerhaft sind oder nicht.
| Verwenden, wenn ... |
Regelkarten |
Beschreibung |
| Teilgruppengröße ist nicht gleich |
p-Karten-Diagnose |
Test für Überdispersion oder Unterdispersion in den Fehlerdaten |
| P |
Zeichnet Bruchteil, Prozent oder Anteil der nicht spezifikationsgerechten Einheiten |
| p‘ nach Laney |
Variante der p-Karte, kann Über- oder Unterdispersion in den Daten korrigieren |
| Teilgruppengröße ist gleich |
NP |
Zeichnet die Anzahl der nicht spezifikationsgerechten Einheiten, wenn die Teilgruppengrößen gleich sind |
Die Anzahl der Fehler bei jeder Einheit ist bekannt.
| Verwenden, wenn ... |
Regelkarten |
Beschreibung |
| Teilgruppengröße ist nicht gleich |
u-Karten-Diagnose |
Test für Überdispersion oder Unterdispersion in den Fehlerdaten |
| U |
Zeichnet die Anzahl der mangelnden Übereinstimmungen bzw. Fehler pro Einheit |
| u‘ nach Laney |
Variante der U-Karte, kann Über- oder Unterdispersion in den Daten korrigieren |
| Teilgruppengröße ist gleich |
C |
Zeichnet die Anzahl der mangelnden Übereinstimmungen bzw. Fehler, wenn die Teilgruppengrößen gleich sind |
Regelkarten für zeitlich gewichtete Daten
Regelkarten für zeitlich gewichtete Daten sind nützlich zum Erkennen von kleinen Shifts im Prozess. Es stehen (3) Typen von Regelkarten zur Verfügung:
In der untenstehenden Tabelle können Sie nachlesen, wann und wie Sie die verschiedenen Regelkarten verwenden sollten:
| Diagramm |
Beschreibung |
Kommentare |
| Gleitender Durchschnitt |
Auch als MA-Regelkarte bezeichnet Zeichnet die ungewichtete gleitende Spannweite über die Zeit für Einzelbeobachtungen |
Nützlich zum Erkennen kleiner Shifts im Prozess |
| EWMA |
Zeichnet die exponentiell gewichtete gleitende Spannweite Jeder EWMA-Punkt enthält Informationen aus all den vorhergehenden Teilgruppen bzw. Beobachtungen, basierend auf einem benutzerdefinierten Gewichtungsfaktor |
Wird im Allgemeinen der MA-Karte vorgezogen, da alle vorhergehenden Beobachtungen berücksichtigt werden |
| CUSUM |
Zeigt die kumulativen Summen (CUSUMs) der Abwweichungen von jedem Stichprobenwert vom Sollwert an |
Nützlich zum Erkennen von Prozessen, die sich langsam vom Sollwert entfernen aufgrund von Maschinenabnutzung, Kalibrierungsproblemen etc. |
Multivariate Regelkarten
Multivariate Regelkarten überwachen mehrere verwandte Prozessvariablen gleichzeitig, um ungewöhnliches Verhalten auszumachen. Sie sind die multivariate Version der X-quer/R- oder I-MR-Karten und essenziell, wenn Variablen miteinander verbunden sind. Es stehen (4) Typen von Regelkarten zur Verfügung:
- T²-Verallgemeinerte Varianz
|
|
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- Multivariate EWMA-Regelkarte
|
In der untenstehenden Tabelle können Sie nachlesen, wann und wie Sie die verschiedenen Regelkarten verwenden sollten:
Kombinationsregelkarten
| Diagramm |
Beschreibung |
Verwendung |
| T²-Verallgemeinerte Varianz |
Mittelwert + Streuung |
Verwenden, um zu erkennen, ob der Prozess stabil ist |
| Multivariate EWMA |
Mittelwertvektor (geglättet) |
Sensibel für kleine Mittelwert-Shifts |
Einfache Regelkarten
| Diagramm |
Beschreibung |
| T² |
Überwacht nur den Prozessmittelwertvektor (Lage) mit Hilfe von Hotellings T²-Statistik |
| Verallgemeinerte Varianz |
Überwacht nur die Prozessstreuung (Kovarianzmatrix Σ) mit Hilfe des Determinanten der Kovarianzmatrix der Stichprobe |